
Beim nachträglichen Einbau vom Kamin ist der Fußbodenaufbau eines der Bereiche die am häufigsten angepasst werden muss.
Bei vorhandener Tristtschall-dämmung genügt es mit Bohrungen Punktfundamente zu setzen.
Sind Dielen auf Holzbalken vorhanden, gibt es schon etwas mehr zu tun.
Es gibt auch hier mehr als nur eine Möglichkeit, die je nach Standfestigkeit der Fußboden-kostruktion und Last der Kaminanlage gewält werden kann.

Die sicherste Lösung ist ein festes und tragfähiges Funtament.

Eine Alternative bietet eine Last-verteilungsplatte die einfach auf die Holzdielen aufgelegt wird.
Durch eine solche Platte wird die Last auf eine größere Fläche gleichmäßig verteilt.
Das ist jedoch nur bei einem kleineren und leichteren Kamin zu empfehlen.
Bei einem Fußboden mit Fußboden-heizung, kann man ebenfalls mit einer Lastverteilungsplatte arbeiten.
Dazu werden zunächt, sehr, sehr vorsichtig, Punktfundamente gesetzt. Auf diese Punkt-fundamente stützt sich dann die Lastverteilungsplatte und leitet die Last vom Kamin auf das Bodenfundament ab.
Die Lastverteilungsplatte kann z.B. aus Granit, Marmor oder Sandstein bestehen, aber auch eine Stahlplatte kann dazu verwendet werden.
Ein weiteres Thema ist der Schornstein der oftmals nicht vorhanden oder nicht mehr zu gebrauchen ist.
In diesen Fällen helfen Leichtbauschornsteine aus Edelstahl oft weiter.
Gemauerte Schornsteine sind oft besser als ihr Ruf und Versottungen sind seltener als gedacht.
Wenn Sie einen Kamin planen sprechen Sie mit ihren Schornsteinfeger und fragen Sie ihn ob ihr Schornstein noch geeignet ist.
Versottungen treten vor allem bei großen Querschitten auf, weil die Abgase nur langsam aufsteigen und sich dabei zu sehr abkühlen.
Am Taupunkt angekommen setzt sich die kondensierte Feuchtigkeit an den Innenwänden ab, und über die Jahre zersetzen die Säurehaltigen Abgase den Schornstein.
Solche Schornsteine können mit einem Edelstahlrohr saniert werden.
Mehr zum Thema Schornstein finden Sie beispielsweise hier.
Enen Kamin nachträglich zu installieren ist im Vergleich zum Haus - Neubau oftmals nicht ganz einfach. Die Gegebenheiten sind sehr unterschiedlich.
Es gibt z.B. die Situation, dass beim Bau des Hauses bereits die Planung einer Kaminanlage mit eingeflossen ist.
Der Schornstein ist in entsprechender Dimension vorhanden, der Fußboden ist richtig vorbereitet (Betonestrich ohne Trittschalldämmung) und vielleicht wurde sogar eine Frischluftzufuhr gelegt.
Es gibt aber auch Situationen, und das ist weit häufiger der Fall, bei denen die Bedingungen für das Aufstellen einer Kaminanlage nicht so optimal sind.
Das fängt damit an, dass der Schornstein entwerder garnicht vorhanden, oder nicht zu gebrauchen ist.
Untergründe mit Holzdielen sind nicht tragfähig genug, um dem Kamin einen sicheren Stand zu geben. Man bedenke, dass ein Kamin mal schnell 850 Kg und mehr wiegen kann.
Kamine die auf diesen Fußbodenaufbau gestellt werden, ohne dass dieser entsprechend modifiziert wurde, weisen später Risse an den Fugen und am Schürzenaufbau auf.
Das komm daher, dass sich dieser Untergrund bewegt. Nur um Milimeter, aber das genügt um Risse, die übrigens immer wieder kehren, enstehen zu lassen.
Anbauwände mit Holzbalken, oder anderen brennbaren Stoffen, müssen entsprechend hergerichtet werden, damit die Brandschutzbestimmungen eingehalten werden.
Oftmals ist das Raumvolumen zu klein und eine Frischluftzufuhr muss gelegt werden um einen sicheren Betrieb der Kaminanlage zu gewärleisten.
Für die Frischluftzufuhr gibt es zwei Möglichkeiten.
1.) Die Frischluft wird dem Raum, im Stellbereich vom Kamin, ohne direkten Anschluss an den Heizeinsatz, zugeführt (indirekte Frischluftzufuhr).
2.) Die Frischluft wird direkt an den Heizeinsatz angeschlossen (direkte Frischluftzufuhr).

Die direkte Frischluftzufuhr bietet den Vorteil eines Raumluftunabhängigen Betriebes der Kaminanlage. Diese Art der Verbrennungsluftversorgung erlaubt es, auch in Passivhäusern oder in Wohnräumen mit geringem Raumluftvolumen, einen Kamin zu installieren.
Die Wände von Fetrigteilhäusern bestehen in der Regel aus F90 oder Trockenbauplatten. Diese Art der Anbauwände entsprechen nicht den Brandschutzbestimmungen.
Aber auch in alten Häusern beinhalten die Anbauwände manchmal Brennbare Materialien (Holzbalken).
Steht der Schornstein hinter der Wand muß auch die Abgasleitung durch die Wand geführt werden.
Wände aus Trockenbau, oder Wände mit brennbaren Materialien sind hier nicht ohne weiteres zulässig.
In der Vergangenheit waren hier aufwendige und großflächige Abmauerungen notwendig.
Heute helfen auch hier, moderne Baumaterialien weiter.
Die Brandschutzwanddurchführung ist eine solche Alternative.
Aber auch wenn der Schornstein im Raum steht und eine Wanddurch-führung nicht benötigt wird, müssen Anbauwände im Stellbereich vom Kamin gedämmt werden.
Die notwendige Stärke dieser Dämmung hängt von der Heizleistung des Heizeinsatzes, und dem Material der Dämmung ab.
Kaminpalast verwendet Promasil 950 KS ® für die Dämmung der Anbauwände und zum Bau der Zwischendecke.
Befinden sich Brennbare Materialien in den Anbauwänden, oder wurde beim Bau des Hauses Trockenbau verwendet, so werden zusätzliche Vormauerungen verlangt. Diese Vormauerungen wirken sich oftmals als negativ auf die Optik vom Kamin aus.
Auch hier kann Promasil 950 KS ® abhilfe schaffen, denn Promasil 950 KS ® kann gleichzeitig Dämmung und Vormauerung sein.